Kader auf dem Wehrmachtsfriedhof

Andreas Maurer, Abgeordneter der sogenannten Linkspartei im niedersächsischen Quakenbrück, legte kürzlich mit seiner Begleitung Kränze und Blumen nieder. Er befand sich an einem ungewöhnlichen Ort. Der Kader, der sich als “Volksdiplomat” inszeniert, begab sich auf einem Friedhof von Wehrmachts-Mördern. Er wolle den Landsern „die Verehrung (…) erweisen”, heißt es in einem Werbefilm, den der YouTube-Kanal „Zar Romanov“ (!) verbreitet.

Andreas Maurer (Linkspartei) gedenkt Wehrmachts-Mördern

In der Ansprache für die deutschen Massenmörder spricht der Deputierte der Linkspartei: „Menschen haben ihr Leben gelassen, weil die Politiker falsche Politik machen. Und das ist leider Gottes überall in der Welt so. Und es ist wichtig und richtig, dass wir heute auch hierherkommen. Auch hier liegen junge Soldaten: Söhne, die von ihren Frauen, Eltern und Kindern weggerissen sind.“ Im Anschluss besuchte Maurer, der kürzlich in meiner Provinzhölle referierte, eine Dorfdisco.

In der Kaschemme tanzte Maurer unter anderem mit seinen Reisebegleiter_innen. Unter den Tänzern befand sich Wjatscheslaw Seewald, der ein antisemitisches Internetportal betreibt. Diesem Tänzer gab Maurer ein ausführliches Interview. Dessen Internetseite besteht aus Runenästhetik und Rassenlehre. Dort schreibt die Reise-Begleitung im Stürmer-Stil gegen Jüdinnen und Juden. Seewald spricht von „Parasiten” – und träumt von einem Bündnis aus „Ariern” und „Slawen”.

Vom Wehrmachts-Friedhof in die Dorfdisco

Das Interview und die Ansprache für Wehrmachts-Soldaten ist Teil einer Praxis, die der Linkspartei-Kader entfaltet. Dass diese Tätigkeit zu praktischen Konsequenzen führt, ist nicht zu erwarten. Die hiesige Linkspartei distanzierte sich nicht von ihrem Referenten, der zuvor mit dem verschwörungsideologischen Vordenker Ken Jebsen sprach. Die Gliederung aus dem benachbarten Quakenbrück äußerte sich ebenfalls nicht zu den Vorfällen.


3 Gedanken zu „Kader auf dem Wehrmachtsfriedhof

  1. nicht nur maurer, sondern auch “die stellvertretende linke-fraktionsvorsitzende im stadtrat quakenbrück, adolina gordon” war in sewastopol dabei. hxxps://deutsch.rt.com/newsticker/42400-deutsche-unternehmer-und-politiker-entspannen-sich-bei-einem-volksfest-in-sewastopol/

  2. Danke für die Artikel! Möchtest Du in diesem Kontext nicht noch etwas über den Wahlbetrug in Quakenbrück schreiben, von dem die LINKE maßgeblich profitierte, und auf Grund dessen die Polizei gegen mehrere Stadträte, vor allem der LINKEN, ermittelt? Vor Kurzem fand eine 8. Hausdurchsuchung statt, bei einem Ratsmitglied, das auch nach der Wahlwiederholung noch im Rat sitzt. Sieht ja fast so aus, als ob da jemand Krimer Methoden in Quakenbrück einführen wollte… http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-artland/artikel/865844/wahlfaelschung-achte-hausdurchsuchung-in-quakenbrueck

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