Donald, Drogen, Zionisten

“Kämpfende Jugend”: Zentralorgan des Jugendverbandes der “Kommunistischen Partei Deutschlands” (KPD/AO), die zwischen 1970 und 1980 für “ein unabhängiges, vereintes und sozialistisches Deutschland” eintrat. Ihre Mitglieder, die sich als proletarische Kader_innen inszenierten, glorifizierten den chinesischen Staatskapitalismus. Hass gegen Israel vermengte sich mit völkischen Positionen. Mythen dienten der Untermauerung des Standpunkts. Der Zionismus, Comicfiguren und berauschende Substanzen erregten den Unwillen des Jugendverbandes. Heute feiern derartige Positionen, auch durch die Propaganda von maoistischen Jugendbanden, ein unschönes Comeback.

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Comics gegen Drogen

Einen ganz be­son­ders ka­put­ten Film be­ka­men die Zu­schau­er_in­nen An­fang der 90er Jahre bestaunen. Die „Ro­nald McDo­nald Kin­der­stif­tung“ pro­du­zier­te, unter an­de­rem in Zu­sam­men­ar­beit mit „Dis­ney“ und „War­ner Bro­thers“, einen Film, der die Ju­gend­li­chen und Kin­der von il­le­ga­len Dro­gen aller Art ab­hal­ten soll­te.

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Die Brut des Bösen

Der zweitschlechteste Action-Film, der jemals gedreht wurde, hört auf den schaurigen Namen „Die Brut des Bösen“. Der Film aus dem Jahr 1979 wäre nicht ohne den Schlagersänger Christian Anders entstanden, der mit seinem Schmalzstück „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ die Herzen der Zuhörer_innen erfreute.

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Macho Man

Der Spielfilm „Macho Man“ ist nicht nur der schlechteste Actionfilm aller Zeiten, sondern sogar einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Natürlich stammt er aus Deutschland. „Macho Man“ spielt in einer Zeit als die Oberlippenbärte noch en vogue waren. Gedreht wurde im Jahr 1984. In den Hauptrollen sind der Ex-Boxer Rene Weller sowie der Kickboxer Peter Althof, der heute eine Sicherheitsfirma betreibt, zu sehen.

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Deutsche Gemütlichkeit

Wenn in Deutschland ein traditionelles „Volksfest“ begangen wird, kann das mit „Sieg – Heil“ – Rufen enden. Ein ganz normaler Abend auf dem „Barthelmarkt“ in Manching-Oberstimm, einer kleinen Gemeinde, in direkter Nähe zur deutschen Provinzstadt Ingoldstadt. Nachdem die Volksmusikanten, die sich ganz modern „Alley Cat’s“ nennen, einschlägige deutsche Partykracher zum besten gegeben haben, endet das Lied von der „Gemütlichkeit“ im kollektiven Gegröle. Fleißig gibt der Sänger Party-Parolen zum Besten: „Zicke Zacke! Zicke Zacke!“, brüllt der Volksmusikant. „Hoi, Hoi, Hoi“, grölt die Menge.

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